jeudi, janvier 26, 2006

Unfreundliche Rentner



Warum sind Rentner so häufig unfreundlich?

Gesehen und sehr wütend darüber: Am Bahnhof fährt der Regionalzug ziemlich weit nach vorne, ein Fahrgast muss deshalb mit Gepäck den bahnteig entlang zum Zug laufen.

Ein älteres ehepaar steigt aus und weicht nicht aus sondern verweist darauf, dass man ja wohl wissen müsse, dass der zug soweit vorfahre. Währenddessen schliessen die türen und die Frau kann nicht mehr einsteigen.

Der nächste Zug fährt eine Stund später. Die rentner steigen in Ihr neues und recht großes Auto und fahren weiterschimpfend davon.

Wenn ich bedenke, dass ich mit vielen hundert euro monatlich die rente dieser Leute finanziere und selbst nicht erwarten kann, ähnlich großzügig im Alter abgesichert zu sein, dann habe ich auch kein schlechtes Gewissen, meine Sozialabgaben so weit als möglich zu minimieren und das geld besser anzulegen.

Hoffentlich werde ich nicht auch so ein mürrischer rücksichtsloser alter Knochen sondern kann mir eine gewisse Großzügigkeit gegenüber meinen Mitmenschen erlauben, wenn ich mal alt bin.

Also Geld privat anlegen, auch wenn das reichlich egoistisch erscheint!

lundi, novembre 07, 2005

Telekom: Sanierung auf Kosten der Rentenbeiträge?

Warum soll denn das fair sein? Telekom entlässt viele Mitarbeiter, einigt sich auf Fruhrente und das Rentensystem zahlt das. Letztlich zahlen alle Beitragszahler dann die Sanierung der Telekom.

Zudem unfair: Haben die, die davon profitieren, eigentlich auch fast 20% von Ihrem Einkommen eingezahlt? ... oder haben die nur unter 10% zahlen müssen damals, konnten als mehr von ihrem Einkommen investieren, z.B. in ein Eigenheim.

Ist das wirklich fair, dass jetztige Beitragszahler auch noch Miete zahlen, da ein Eigenheim wegen der hohen Abzüge kaum noch bezahlbar ist?

... frage ich heute mal mit etwas Polemik, aber auch beim Anblick der Abzüge auf der Lohnabrechnung.

jeudi, octobre 27, 2005

Sollte die Rente nicht lieber sinken?

Sozialbetrug, Ungerecht etc schreit es durch die Republik. Aber warum muss den die Rente immer steigen? Schliesslich ist das keine Kapitalanlage sondern nur eine Generationsvertrag, der denRrentnern gleiche Lebensverhältnisse gewähren soll. (Woran wird das gemessen?)

These: Wenn nun die Lebensverhältnisse sich so ändern, dass die Menschen weniger verdienen, dann sollten auch die Rentner weniger bekommen.

Damit will ich mal eine These in die Diskussion werfen, die möglicherweise dazu führen könnte, die Rentenstruktur nach zu durchdenken statt nur undifferenziert nach mehr zu schreien.

Einen Firmengründer, der mit einer kleinen Firma den auswetg aus der Arbeitslosigkeit findet, kostet der Sozialstaat zum Beispiel sehr viel. Weniger Rente wäre möglicherweise für die Gesellschaft - und damit auch die Rentner - mehr,. Warum weigern sich so viele Menschen bestehnde Regelungen mal zu überprüfen und eine den wirtschaftlichen Verhältnissen angemessene Rentenstruktur zu wagen?

Für Firmengründer und kleine Untenehmen ist der Anteil der Rentenbeitragskosten für Mitarbeiter nicht nur in der Phase der Firmengründung ein teuer Spass, der von mitarbeitern in Aussicht auf geringe Rückflüsse nicht gewürdigt wird.

Ein Einzelaspekt, der aber die Problematik der bestehnden Politik verbildlicht:

Große und alte Firmen können mit Frühverrentung Kosten zu lasten der Allgemeinheit sparen und damit den Firmengründer als neuen Konkurrenten über zu hohe Rentenbeiträge das mitbezahlen lassen. Ist das sinnvoll? Rentner unterstützen dann womöglich den Firmengründer über private Transfers?


Zudem sollte mal überlegt werden, dass Renten mit der Komponente des Ausgleichs der veränderten Lebensbedingungen auch mal sinken können, wenn eben viele Leute in einem land auch weniger verdienen.

... Viele Einzelaspekte, noch sehr rudimentär durchdacht. Doch einfach an der Doktrin steigender Renten und Sicherung des Wohlstands durch den Staat festzuhalten ist auch nicht konsequenter durchdacht.

Deshalb mal dieser Diskussionsbeitrag zur Rente. Natürlich fände ich es auch schön, wenn mir ein Rentensystem fortwährenden Wohlstand garantieren würde.

Neben dem Geschäftklimaindex auch besseres Konsumklima.

Aktien als langfristige Anlage sollten ja zumindest an der wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben, damit also eine gute Geldanlage darstellen, um Inflation und Witschaftswachstum mitzunehmen. Die Schwankungen, z.B. durch die aktuellen Irritationen in Nahost oder durch Einzel-betriebswirtschaftliche Entwicklungen sollten eher als gute Einstiegsmöglichkeit statt als Gegenargument gegen Aktien als Beimischung der Geldanlagen für die Altersvorsorge gesehen werden. Allerdings können Unternehmen sich schlechter als der Markt entwickeln. Doch dieses höhere Risiko wird ja mit höheren Renditechancen belohnt, alternativ können Sie ja die Leistungen eines Fondsmanagements einkufen, indem Sie Aktienfonds statt Einzelaktien ordern.

Heute gemeldet: Auch das Konsumklima ist in Deutschlabd positiv. Spricht doch eher dafür, dass sich der Dax Richtung 5500 statt deutlich unter 5000 entwickeln könnte.


GfK-Konsumklima: Auch die Verbraucher werden wieder zuversichtlicher

Datum: 27.10.2005 (Presseinfo des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, also Prästoiber)


Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat für den November wieder eine leichte Verbesserung des Konsumklimas vorhergesagt. Nach der Prognose der GfK steigt die Stimmungslage der Konsumenten nach einer zwischenzeitlichen Eintrübung im Oktober von +3,1 Punkte auf +3,4 Punkte im Monat November. Die Einzelindikatoren - Konjunkturerwartungen, Einkommenserwartungen und Anschaffungsneigung - haben sich allesamt positiv entwickelt. Insgesamt bewegt sich der Indikator seit Mitte 2003 innerhalb eines Bandes von +2 bis +5 Punkten. Besonders zuversichtlich zeigen sich die Verbraucher vor allem hinsichtlich der Konjunkturerwartungen. Der Indikator ist nun zum dritten Mal in Folge angestiegen und liegt erstmals über seinem langfristigen Durchschnitt. In ihrer Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung teilen die Verbraucher damit offensichtlich die positivere Sichtweise der vom ZEW befragten Finanzanalysten sowie die Einschätzung der im Rahmen des jüngsten ifo-Konjunkturtests befragten Unternehmen. Der Anstieg der Einkommenserwartungen und der Anschaffungsneigung im Oktober dürfte vor dem Hintergrund des wieder etwas nachlassenden Preisauftriebs bei Benzin und Heizöl zu sehen sein.

Hierzu Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement: "Die Aufhellung des Konsumklimas ist ein weiteres Indiz für eine Verbesserung der konjunkturellen Lage in Deutschland."

..

mardi, octobre 25, 2005

Sinkende Kurse bei gutem Geschäftklimaindex: Warum nicht jetzt Aktien kaufen?

An der Börse sind die Kurse stagnierend bis leich konsolidierend. Doch geschäftklimaindex und die Firmenzahlen vieler Unternehmen sind nach wie vor gut, so dass von Unterbewertung gesprochen wird.

Wer einen langen Anlagehorizont hat, also unter 45 Jahre alt ist, könnte doch eigentlich recht günstig einsteigen und einige Aktien oder Aktienfonds ins Porfolio aufnehmen umd die durchscnittliche Rendite der Rücklagen fürs Alter etwas zu verbessern. (natürlich immer beachten: mehr Risiko = mehr Rendite, und umgekehrt)

Zum Geschäftklimaindex:

Pressemitteilung
ifo-Geschäftsklima im September weiter aufgehellt

Datum: 25.10.2005

Das ifo-Geschäftsklima für die Gewerbliche Wirtschaft hat sich im Oktober auf breiter Front weiter deutlich aufgehellt. Der Index sprang von 96,0 Punkten im September auf 98,7 Punkte im Oktober 2005. Schon im Vormonat hatte das ifo-Institut einen merklichen Anstieg des Geschäftsklimas gemeldet. Die jüngste Aufhellung ist sowohl auf eine weiter verbesserte Beurteilung der Geschäftslage als auch der Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate zurückzuführen. Die Entwicklung des Geschäftsklimas blieb nicht auf das Verarbeitende Gewerbe beschränkt. Das Geschäftsklima verbesserte sich vielmehr in allen vom ifo-Institut erhobenen Wirtschaftsbereichen, also auch dem Groß- und Einzelhandel und dem Bauhauptgewerbe.

Die leichte Entspannung bei den Ölpreisen in den letzten Wochen dürfte zur jüngsten Stimmungsaufhellung beigetragen haben. Das Geschäftsklima hat sich nicht nur einmalig, sondern nach dem Stimmungstief im Mai nunmehr sukzessive aufgehellt und liegt mittlerweile wieder deutlich über seinem langjährigen Durchschnitt. Andere Stimmungsindikatoren für die Wirtschaft - wie die ZEW-Konjunkturerwartungen oder der Reuters Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe - bestätigen die grundlegende Aufhellung der Stimmung in der deutschen Wirtschaft. So genannte harte Konjunkturindikatoren entwickeln sich ebenfalls positiv. Die Industrieproduktion war in den vergangenen Monaten deutlich aufwärts gerichtet und die Auftragseingänge haben sich sogar ausgesprochen lebhaft entwickelt. Die Wachstumspause im zweiten Quartal scheint jetzt nachhaltig überwunden zu sein. Die konjunkturelle Erholung hat eingesetzt und wird sich im weiteren Jahresverlauf fortsetzen.


Pressmitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit